Klaus Pichler – Ein Drittel

Ein Drittel aller Lebensmittel verrottet nach der Ernte oder wird später weggeworfen, das meiste davon in Industrieländern. Händler bestellen zu viel, um jederzeit das komplette Sortiment zu bieten, und entsorgen, was nicht makellos aussieht. Kunden kaufen zu viel und werfen es weg. Zugleich hungert jeder achte Mensch auf der Welt. Die Serie Ein Drittel des Fotografen Klaus Pichler macht auf diesen Skandal aufmerksam. Pichler kaufte Essen, um es verrotten zu lassen und abzulichten – voll Schimmel oder Ungeziefer, und doch in Schönheit inszeniert.

All images  © Klaus Pichler/AnzenbergerGallery Wien

 

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Dieser Beitrag wurde am Januar 16, 2013 um 9:06 am veröffentlicht und ist unter Photography abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

Ein Gedanke zu „Klaus Pichler – Ein Drittel

  1. Ist alles nur der Kunde schuld: Das ganze geht ja schon vorher los, bevor die Ware beim Händler ankommt, weil der Bauer jede Menge aussortieren muss, was nicht so aussieht, wie der Kunde sich das vorstellt. Das gefällt dem Bauern überhaupt nicht. Dann ist es wieder der Kunde, der Supermärkte meidet, in denen es erstens nicht jederzeit alles zu kaufen gibt und zweitens nicht jederzeit alles so frisch aussieht, als ob es gerade geerntet worden wäre. Dem Geschäftsinhaber gefällt das auch überhaupt nicht, weil das ein erheblicher Kostenfaktor ist. Und wenn der Kunde dann das Gekaufte wegwirft, ist er es endgültig selbst schuld. —-

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